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Hopfgarten
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Hopfgarten
Elsbethenkirchlein
„Bartholme von Hamerspach Stiftor des Gotzhaws 1494“ ist die Inschrift eines roten Marmorsteins im ältesten Filialkirchlein von Hopfgarten und bezeugt damit den Gründer und das Datum der Kirche. Der einzige Altar mit seinem barocken Aufbau aus der Zeit um 1700 trägt ein von Virgil Groder gemaltes Bild der hl. Elisabeth. Es ist das einzige Gotteshaus in Tirol, das dieser volkstümlichen Heiligen geweiht ist. Ein Gnadenbild der „Schmerzhaften Gottesmutter“ wird ganz besonders verehrt, das Allerheiligste wird aber nicht hier aufbewahrt.

Pfarrkirche Hopfgarten
Als bedeutendes Kulturgut gilt die in den letzten Jahren renovierte Hopfgartner Pfarrkirche (auch "Dom des Brixentales" genannt). Das doppeltürmige, barocke Gotteshaus, das dem heiligen Jakob und Leonhard geweiht ist, wurde zwischen 1758 und 1764 von Kassian Singer und Andre Huber erbaut und ist aufgrund seiner Größe, seiner Architektur und der markanten Stellung mitten im Markt das weithin sichtbare Wahrzeichen von Hopfgarten. Auf der neuen, großartigen Orgel werden auch Konzerte von weltberühmten Organisten geboten.

Im Gebetsraum entstand durch die namhafte Künstlerin Soja Litwinowa ein wunderschönes Werk. Sie gestaltete Bilder in der alten Technik der Enkaustik (Farben in echtem Bienenwachs flüssig auf die Wand getragen).

Ruine Engelsberg
Auf einer schmalen, steilen Erdzunge zwischen Kelchsauer und Windauer Ache liegen die spärlichen Überreste der Burg Engelsberg. Die urkundlich erste sichere Erwähnung stammt vom 1. September 1234. An diesem Tag übergab Bischof Siegfried von Regensburg dem Grafen Konrad von Wasserburg neben anderen Schlössern auch die „Burg Engelsberg“ mit den dazugehörigen Dienstmannen und Gütern auf Lebenszeit zu Schutze. Ein Geschlecht der „Engelsberger“ erscheint erstmalig im März 1259 und verschwindet wiederum 1420. Während eines Bauernaufstandes im Mai 1526 wurde sowohl Itter als auch Engelsberg niedergebrannt. Engelsberg wurde dann nur mehr teilweise wiedererrichtet.

Die Kapelle auf der Hohen Salve
Das erste Mal wurde diese Kapelle 1589 schriftlich erwähnt. Der eigentliche Kultgegenstand war auf der Hohen Salve stets ein „andächtiges“ Haupt des Hl. Johannes auf einer Schüssel. Bei unheilbaren Kopfschmerzen, bei Bandscheibenleiden und Depressionen trug man gegen ein geringes Entgelt dieses Haupt um den Altar. Die Kirche auf der Hohen Salve entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem begehrten Wallfahrts- und Ausflugsziel und kam durch die Opfergaben der vielen Pilger zu einem bedeutenden Vermögen.
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